Zeit von 1964 bis 1968
Im Jahr 1964 hat sich eine Gruppe von Kulturenthusiasten gesammelt,
die mit der Hilfe damaliger Fachhochschulleitern in Maribor den Kulturverein Študent (KUD Študent) gegründet haben. Das war der erste Schritt zur Verbindung
aller Studierenden in ein Verein mit einem großen Ziel: Das Kulturerbe-
die Sitten, Bräuche, Tänze und Musik- zu bewahren, wiederbeleben
und weiterpflegen. Es entstand eine Volkstanzgruppe und ein männlicher
Gesangschor.

Die anfänge mit dem Männerchor
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Stane Jurgec im Konzert
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Der Männerchor KUD Študent erblickte die Welt unter der Leitung von der damals erst 17 Jahre
alte Stane JURGEC, der auch alle Pflichten
seiner neuen Stelle als Chordirigent übernahm. Damit begann für
den Chor eine wichtige Epoche der Entwicklung, die sich in einem
ausgelesenen Repertoire und Interpretation der vorgeführten Werke
spiegelte. Auch immer mehr Reisen und Tourneen quer durch das ehemalige
Jugoslawien hat es gegeben, zuerst noch zusammen mit der Volkstanzgruppe,
später schon selbstständig. Der Chor hat wegen seiner Qualität die
Genehmigung bekommen, auch ins Ausland reisen zu dürfen und dort
die slowenischen Volkslieder vorstellen zu können. Das war ein großes
Privilegium, denn in den damaligen Zeiten konnten die meisten Leute
nur davon träumen, fremde Länder zu besuchen.
Zeit von 1969 bis 1975
Der Männerchor hat nach einigen Jahren erfolgreicher Arbeit ein
Mädchenchor zur Mitarbeit eingeladen, doch nach einem gemeinsamen
Projekt im Jahr 1969 haben sich die Chöre wieder getrennt. Aber
bald danach gab es eine neue Möglichkeit zur Grürdung eines gemischten
Chores, im Jahr 1975, als die zweite slowenische Universität gegründet
wurde- die Universität in Maribor.

Stane Jurgec
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APZ Boris Kraigher
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Die Zahl der Studierenden stieg enorm, wodurch
der Verein größere Chancen hatte, neue Chormitglieder zu finden.
So ist unter der Obhut der Universität ein gemischter Chor entstanden,
mit dem Namen Akademischer Chor Boris Kraigher.
Im ersten Jahr war der neue Chor, wegen der Abwesenheit von Stane
Jurgec, unter Ivan VRBANÈIÈ tätig.
Zeit von 1976 bis 1990
Einige Jahre hat man gebraucht, dem neuen Chor auf die Beine zu
helfen. Aber der Chor wurde immer größer, die Zahl der Sänger ist
sogar über 100 gestiegen. Die Frauen brachten neuen Wind in die
Gruppe und der Chor erlebte hohe Erfolge bei den nationalen, wie
auch bei den internationalen Wettbewerben.
Seinen absoluten Höhepunkt hat der Chor mit der goldenen Plakette
beim internationalen Chorwettbewerb in Cork 1986 erreicht, wo die
Sänger den Ehrentitel »Der beste Chor« stolz entgegennahmen. Bald
nach diesem großen Erfolg in Irland hat Stane Jurgec nach 27 langen
Jahren den Chor verlassen. Dem ausgezeichneten Dirigenten, der eine
wichtige Stelle in der Oper von Maribor übernommen hat, haben seine
neuen Pflichten keine Zeit für die Arbeit mit dem Chor gelassen.

Naša pesem 1976
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Zeit von 1991 bis 1994
Die Nachfolgerin des langjährigen Dirigenten wurde Alenka
KORPAR, eine junge und begabte Künstlerin, die den Chor die
nächsten drei Jahre geleitet hat. Sie hatte aber keine einfache
Aufgabe. Der Chor bekam sehr viele neue, junge Stimmen, die erst
eingeübt werden mussten. Also war man wieder am Anfang.
In dieser Zeit der neuen Anfänge hat der Chor
auch einen neuen Namen bekommen, unter dem er noch heute bekannt
ist: Akademischer chor Maribor. Und
schon bald erarbeitete sich der Chor mit der neuen Dirigentin die
silberne Plakette beim nationalen Wettbewerb Naša pesem 1993. Das
Mitsingen in einem Chor war, und ist noch immer, die übliche kulturelle
Betätigung in Slowenien, deshalb sind solche Erfolge zu Hause, wie
auch im Ausland sehr bedeutend und ehrenhaft.
Zeit von 1995 bis 1999
Der neue künstlerische Leiter
in 1995 wurde der Engländer Simon
ROBINSON. Dieser in der Welt berühmte und anerkannte
Dirigent hat mit seinem Enthusiasmus einen großen Beitrag
zum Erfolg des Chores geleistet. Er führte die Sänger zum
Sieg von Naša pesem 1997 und zu mehreren erfolgreichen Tourneen
durch Großbritanien, die Niederlanden, Deutschland, Östereich,
Frankreich…1999 bekam der Chor die goldene Plakette beim
internationalen Wettbewerb akademischer Chöre in Pardubice
in der Tschechischen Republik. Mit diesem außerordentlichen
Erfolg hat der Chor die fruchtbare gemeinsame Arbeit mit
Simon Robinson beendet.
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Zeit von 2000 bis 2002
Am Anfang des neuen Jahrtausends wurde der Chor von Jože
FÜRST, einem international erfolgreichen Chordirigenten,
übernommen. Unter seiner Leitung hat der Chor an vielen Wettbewerben
erfolgreich teilgenommen. 2001 gewann er die silberne Plakette bei
Naša pesem, am internationalen Chorwettbewerb in Lithauen den zweiten
Platz und den besonderen Preis für den Chor mit dem bestausgewählten
Programm. In Italien 2002 erreichten die fleißigen Sänger ähnliche
Erfolge und das Publikum ging immer bezaubert aus ihren Konzerten
nach Hause. Leider war die Mitarbeit mit dem großartigen Dirigenten
kürzer als sich der Chor gewünscht hat.

Jože FÜRST
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Die Tour in Lithauen
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Zeit von 2003 weiter
In der Saison 2002/2003 hat Jože Fürst den Abschied genommen, seine Nachfolgerin, junge und eifrige Ungarin Zsuzsa Budavari-Novak, hat sich entschieden den Chor auf dem vorgezeichneten Weg des Erfolgs hinzuführen. In der Saison 2003 gastierte der Chor auf dem internationalen Festival akademischer Chöre in Polen, auf dem slowenischen staatlichen Wettbewerb Naša pesem besetzte der Chor den ausgezeichneten dritten Platz und in der Weihnachtszeit führte der Chor überall in der Steiermark die Weihnachtskonzerte aus.
Das folgende Jahr war ein Jubiläumsjahr, der Chor blaste die 40. Kerze auf der Torte der Schaffung aus. Neben der Galakonzert in SNG, hat der Chor auch das Programm für die Gastrolle auf dem Festival der Universitätschöre in Bologna in Italien vorbereitet und sich im Oktober auf den Weg nach Jersey (England) gemacht, woher wir als goldene Sieger in der Kategorie der Mischchöre nach Hause kamen und mit dem Publikumspreis für das best ausgeführte Lied.
In der Saison 2004/2005 hat sich jeder Chormitglied mit Eifer auf den traditionellen Wettbewerb Naša pesem 2005 vorbereitet, was sich zuletzt auch gelohnt hat. Wir stellten voller Stolz in unsere Vitrine neue Silberplakette dazu mit den ausgezeichneten 87,3 Punkten.